Über Hopp-la

Die Entstehungsgeschichte
Der Grundstein der Stiftung Hopp-la bildet ein generationenübergreifendes Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekt, welches im Rahmen einer Masterarbeit am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) der Universität Basel in Kooperation mit dem Sportamt Basel-Stadt und der Mitwirkung der Stadtgärtnerei sowie eines Geräteherstellers entstand.

Die Forschung:  Körperliche Leistungsfähigkeit junger und älterer Menschen
Am DSBG hat die Lehre und Forschung im Bereich des älteren Menschen sowie der Bewegungs- und Gesundheitsförderung im Kindesalter eine lange Tradition. Der Ansatz der intergenerativen Bewegungs- und Gesundheitsförderung ist die logische Weiterentwicklung der beiden Forschungsfelder und die sinnvolle Zusammenführung von Forschungsansätzen. Die Sturzprävention ist in beiden Altersgruppen ein grosses Thema. So hat Prof. Dr. Lukas Zahner, der im Bereich der körperlichen Leistungsfähigkeit des älteren Menschen seine Dissertation und im Bereich von Interventionsstrategien zur physischen und psychischen Gesundheitsförderung bei Kindern seine Habilitation geschrieben hat, seine Forschungsinteressen zusammengeführt. Bereits vor Jahren wurde im Rahmen von Projektarbeiten dieser intergenerative Bewegungsförderungsbereich in die Praxis umgesetzt. Dabei ist stets die starke emotionale Ebene bei Jung und Alt zum Vorschein gekommen. Zusammen körperlich aktiv zu sein, war für viele ältere Menschen der entscheidende Anstoss zur körperlichen Aktivität und zum freudvollen gemeinsamen Bewegen.

Das Erlebnis: Die unvergesslichen "Omaferien"
Die ehemalige Sportstudentin Debora Wick liess sich von Herr Prof. Zahner’s Herzblut und von dem Virus, welchen er in seinen Vorlesungen verbreitete, anstecken. Zudem hat sie in ihrer Kindheit selbst miterlebt, was es bedeutet, wenn Jung und Alt gemeinsam aktiv sind. In den Schulferien durfte sie Oma ins Seniorenturnen begleiten, was jeweils das Highlight der „Omaferien“ war. Denn nicht nur sie, sondern besonders auch die älteren Teilnehmer freuten sich über den jungen Besuch, sodass Bewegung, Spiel und Spass, lachende Gesichter und unvergessliche Momente garantiert waren. Debora‘s persönliche Überzeugung und Motivation gekoppelt mit dem von Prof. Zahner verbreiteten Virus und nicht zuletzt Aussagen von Grosseltern wie „wäre toll, wenn man nicht nur zuschauen müsste, sondern sich selbst aktiv beteiligen könnte“, haben dazu geführt, dass sie sich entschied, im Rahmen ihrer Masterarbeit ein generationenübergreifendes Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekt zu konzipieren.

Die Ausgangslage: Fitness im Park
Sie entschied sich für eine Projektarbeit im öffentlichen Raum und suchte den Kontakt zum Sportamt-Basel-Stadt, da dieses über viel praktische Erfahrung in der Umsetzung bewegungsförderlicher Projekte verfügt. Eine Kooperation zwischen Universität und Sportamt würde die ideale Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis schaffen. Bei Peter Howald und Oliver Schwarz vom Sportamt Basel-Stadt stiess sie sofort auf offene Ohren. Denn der Grundansatz des generationenübergreifenden Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekts deckt sich mit der Vision des Sportamts, die auf "...das grossartige Potential der für Jede und Jeden erfahrbaren und einzigartigen Lust und Freude an Bewegung und Sport..." zielt. Fitnessgeräte draussen in einem Park oder auf einer Sportanlage ist überdies ein Thema, das seit mehreren Jahren an das Sportamt herangetragen wird.

Eine Idee mit Hintergrund: Bewegung, Spiel und Spass
Bislang fehlte es dem Sportamt jedoch sowohl an der zündenden Idee wie auch an einem aussagekräftigen Bedarfsnachweis. Genau hier setzt die Idee des generationenübergreifenden Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekts an. Die Sturzprophylaxe schafft eine klar begründete Ausgangslage, die sorgfältige, differenzierte Recherche von Debora Wick und der neuartige Ansatz über Entdeckung, Spiel und Spass gewährleisten den Erfolg und die Zusammenarbeit mit Spielgeräte-Hersteller, Stadtgärtnerei, Stiftungen und Institutionen garantieren die Umsetzung. Diese Faktoren haben das Sportamt dazu bewegt, die Projektentwicklung und die Umsetzung von Beginn an zu unterstützen. So hat das DSBG und das Sportamt in Kooperation mit der Stadtgärtnerei und einem innovativen Gerätehersteller ein Konzept für einen generationenübergreifenden Spiel- und Bewegungspark sowie dessen langfristige Begleitung entwickelt. Das Konzept ist gereift und die Frage kam auf, wie sich dieses konkret in die Praxis umsetzen liesse.

Stiftungsgründung: Ohne Geld keine Umsetzung
Auf Initiative von Martin Bisang, der einen engen Bezug zu Basel hat, wurde die Stiftung intergenerative Bewegungs- und Gesundheitsförderung gegründet. Im Namen der Stiftung sollten ab sofort Förderbeiträge für die Projektumsetzung eingereicht werden. Es zeigte sich je länger je mehr, dass die Stiftung zukünftig nicht nur der Geldgeber, sondern auch der Absender des Pilotprojekts sein sollte. Aus diesem Grund drängte sich eine Namensänderung auf, da es unmöglich gewesen wäre, mit dem Namen „intergenerative Bewegungs- und Gesundheitsförderung“ zu werben.

Namensänderung: Hopp-la - jetzt geht’s los


Hopp-la, Generationen in Bewegung. Hopp-la, ein Ausdruck von Überraschung, ein Ausruf, mit dem man auf etwas aufmerksam machen möchte oder eben ein Name für eine Stiftung, die insbesondere auch ältere Menschen motivieren möchte, Neues auszuprobieren, Kraft und Gleichgewicht zu trainieren, um mit Erstaunen zu erkennen, dass noch viel mehr möglich ist, als man sich zugetraut hätte; Hopp-la es geht ja noch. Herumwirbelnde Kinder die über Hindernisse stolpern und sich Hopp-la hopp nochmals auffangen können. Da es zwischendurch auch mal schief geht und gerade Kinder und Senioren oft stürzen, setzt sich die Stiftung Hopp-la für generationenübergreifende Bewegungs- und Gesundheitsförderung ein, damit Jung und Alt sicher auf den Beinen stehen, die Selbständigkeit erhalten bleibt und somit der Ausdruck Hopp-la zum positiven Symbol wird.
In diesem Sinne, viel Spass mit Hopp-la: Generationen in Bewegung.